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Nr. 47 vom 31. Juli 2013

Richter am Bundesfinanzhof Wolfgang von Eichborn tritt in den Ruhestand


Ende Juli 2013 tritt Richter am Bundesfinanzhof Wolfgang von Eichborn in den Ruhestand.


Wolfgang von Eichborn begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1976 in der bayerischen Finanzverwaltung. Im Jahr 1978 wechselte er in das Bundesministerium für Wirtschaft nach Bonn und war dort zunächst bis 1988 Referent in den Referaten „Steuerpolitik“ und „Beteiligungen des Bundes an erwerbswirtschaftlichen Unternehmen“. Anschließend übernahm er eine auf drei Jahre befristete Tätigkeit in der Wirtschaftsabteilung der Botschaft in Neu-Delhi. Nach seiner Rückkehr aus Indien war er mehrere Jahre Mitarbeiter im finanz- und steuerpolitischen Bereich der SPD-Fraktion des Deutschen Bundestages und übernahm schließlich im Jahr 1997 die Leitung des Referats Außenwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft. Im Mai 1998 erfolgte seine Ernennung zum Richter am Bundesfinanzhof.


Im obersten Gericht für Steuer- und Zollsachen hat das Präsidium Wolfgang von Eichborn dem XI. Senat zugewiesen, dem er bis heute angehört. Der XI. Senat war ursprünglich überwiegend mit der ertragsteuerrechtlichen Beurteilung von Freiberuflern und Gewerbetreibenden befasst, beschäftigte sich ab 2008 ausschließlich mit Streitfällen zur Umsatzsteuer, bevor ihm 2012 zusätzlich die Entscheidung über Fragen zum Kindergeld übertragen worden ist. Mehrere Jahre war Wolfgang von Eichborn regelmäßiger Vertreter des Vorsitzenden in diesem Senat, ferner entsandtes Mitglied des XI. Senats in den Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes.




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