BFH Anhängiges Verfahren, VII R 31/17 (Aufnahme in die Datenbank am 20.12.2017)

Verfahren ist erledigt durch: Urteil vom 15.10.2019, unbegründet

Aufrechnung des Umsatzsteuerguthabens einer GmbH mit ihrer Haftungsschuld als Organgesellschaft für Umsatzsteuer des Organträgers (sowohl über das Vermögen der Organgesellschaft als auch das des Organträgers wurde das Insolvenzverfahren eröffnet).

Ist das FA gegenüber der GmbH erst mit der formellen Aufhebung der Umsatzsteuerfestsetzungen -hier in Gestalt des späteren Abrechnungsbescheids und damit nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens- etwas schuldig geworden, weil die ungerechtfertigten Voranmeldungszahlungen der GmbH erst mit einer entsprechenden Steuerfestsetzung steuerrechtlich entstanden sind?

-- Zulassung durch FG --

Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger

AO § 218 Abs 2; AO § 226; AO § 73; AO § 37 Abs 2; InsO § 96 Abs 1

Vorgehend: Thüringer Finanzgericht , Entscheidung vom 16.3.2017 (1 K 512/15)


Siehe auch:  Urteil des VII.  Senats vom 15.10.2019 - VII R 31/17 -

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