BFH Anhängiges Verfahren, II R 30/18 (Aufnahme in die Datenbank am 20.11.2018)

Grunderwerbsteuerbefreiung bei Grundstücksübertragung aufgrund einer Schenkungsauflage: Interpolierende Betrachtung der Steuerbefreiungsvorschriften des § 3 Nr. 2 i.V.m. § 3 Nr. 6 GrEStG und § 5 Abs. 1 i.V.m. § 6 Abs. 3 Satz 1 GrEStG

1. Darf die interpolierende Betrachtungsweise so weit gehen, dass sie die faktische Möglichkeit -- abgekürzter Leistungsweg anstelle Übertragung auf Eltern im ersten Schritt wegen Todesfall nicht mehr möglich -- überstrahlt?

2. Ist die interpolierende Betrachtungsweise anwendbar, wenn die Erstbeschenkten vom Willen des Schenkers aus ertragsteuerlichen Gründen abweichen?

-- Zulassung durch FG --

Rechtsmittelführer: Verwaltung

GrEStG § 1 Abs 2a; GrEStG § 3 Nr 2 S 1; GrEStG § 3 Nr 6 S 1; GrEStG § 6 Abs 1 S 1; AO § 42 Abs 1 S 1; GrEStG § 5 Abs 1

Vorgehend: Finanzgericht Hamburg, Entscheidung vom 3.7.2018 (3 K 198/17)


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