BFH Anhängiges Verfahren, I R 3/18 (Aufnahme in die Datenbank am 19.10.2018)

Fiktive unbeschränkte Steuerpflicht - Einbeziehung ausländischen Krankengeldes in die Ermittlung des Welteinkommens nach § 1 Abs. 3 Satz 2 EStG

1. Ist von einem ausländischen Sozialversicherungsträger gezahltes Krankengeld nicht in die Berechnung der Wesentlichkeitsgrenze nach § 1 Abs. 3 Satz 2 EStG einzubeziehen, da dieses bei unterstellter deutscher Besteuerung nicht steuerbar bzw. jedenfalls nicht steuerpflichtig wäre?

2. Werden ausländische Einkünfte aus Kapitalvermögen eines nach § 1 Abs. 3 EStG unbeschränkt Steuerpflichtigen nicht vom Progressionsvorbehalt erfasst, wenn sie bei Bestehen einer inländischen Steuerpflicht der Abgeltungsteuer unterlegen hätten?

-- Zulassung durch FG --

Rechtsmittelführer: Verwaltung

EStG § 1 Abs 3 S 2; EStG § 1 Abs 3 S 4; EStG § 49; EStG § 32a Abs 1 S 2 Nr 1; EStG § 32b

Vorgehend: Finanzgericht Düsseldorf, Entscheidung vom 5.12.2017 (10 K 1232/16 E)


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