BFH Anhängiges Verfahren, XI R 9/18 (Aufnahme in die Datenbank am 20.12.2018)

Verfahren ist erledigt durch: Urteil vom 22.05.2019, durcherkannt

Ist § 129 AO dahingehend auszulegen, dass bei elektronisch übermittelten Steuererklärungen und Gewinnermittlungen, bei denen keine eigene Erfassung durch das Finanzamt stattfindet, das Finanzamt sich die Sachverhaltsermittlung und damit etwaige Fehler zu Eigen macht?

Liegt bei der Nichtausfüllung einzelner Felder einer Steuererklärung ein grobes Verschulden i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO vor oder handelt es sich um einen "mechanischen" Fehler?

-- Zulassung durch BFH --

Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger

AO § 129; AO § 173 Abs 1 Nr 2

Vorgehend: Finanzgericht Köln, Entscheidung vom 11.5.2017 (10 K 1732/16)


Siehe:  Urteil des XI.  Senats vom 22.5.2019 - XI R 9/18 -

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