BFH Anhängiges Verfahren, I R 13/16 (Aufnahme in die Datenbank am 18.1.2019)

Verfahren ist erledigt durch: Urteil vom 27.06.2018, Zurückverweisung

1. Ist in Fällen, in denen die Übertragung von mehr als der Hälfte der Anteile an einer Kapitalgesellschaft durch mehrere Übertragungsakte verwirklicht wird, Voraussetzung für ein Eingreifen des § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. bis zur Änderung durch das UntStRefG 2008 (KStG 2002 a.F.) das Vorliegen eines sachlichen Zusammenhangs zwischen den einzelnen Übertragungsakten?

2. Ist der Begriff der "Sanierung" in § 8 Abs. 4 Satz 3 KStG 2002 a.F. ebenso zu verstehen wie in § 3 Nr. 66 EStG (zuletzt i.d.F. der Bekanntmachung vom 16. April 1997) und kann im Rahmen des § 8 Abs. 4 Satz 3 KStG 2002 a.F. auch bereits eine drohende Sanierungsbedürftigkeit zur Anwendung der Sanierungsklausel führen?

KStG § 8 Abs 4 S 2; KStG § 8 Abs 4 S 3; EStG § 10d; GewStG § 10a

Vorgehend: Thüringer Finanzgericht , Entscheidung vom 16.9.2015 (3 K 450/12)


Siehe:  Urteil des I.  Senats vom 27.6.2018 - I R 13/16 -

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